Letztes Update:
20210102013048

11:23
26.11.2020
Skigebiete im Kampf gegen die Pandemie schließen? Für die Schweiz ist dies in diesem Winter kein Thema. "In der Schweiz sind Bundesrat, Behörden und die Tourismusbranche überzeugt, dass der Schweizer Weg - für den Moment - richtig ist und die Wintersaison sicher stattfinden kann", meint Markus Berger, Sprecher von Schweiz Tourismus, im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur.
"Der Ansatz einer europaweit koordinierten Betriebszeit/Saisoneröffnung der Wintersportdestinationen wurde im Kreise der Alpenländer informell bereits im Spätsommer diskutiert und als ungeeignet nicht weiter verfolgt", so Berger. "Wir gehen daher davon aus, dass dieser Ansatz auch jetzt nicht mehr Erfolg haben wird."

Pistenfreuden mit Blick aufs Matterhorn: Deutsche Gäste sind mit Abstand die größte Gruppe der Winterurlauber in der Schweiz. Foto: Florian Sanktjohanser/dpa

11:17
26.11.2020
Das Verhalten der Menschen an den Weihnachtstagen hat erheblichen Einfluss auf den Pandemie-Verlauf. Mitarbeiter des Forschungszentrums Jülich und des Frankfurt Institutes for Advanced Studies haben in Modellen Szenarien errechnet. 
➤ Szenario 1: Für den Fall, dass fast alle Maßnahmen nach dem 20. Dezember aufgehoben werden, würden die Zahlen im Januar ein Niveau wie Ende Oktober erreichen - das heißt im Schnitt etwa 20.000 Neuinfektionen täglich
➤ Szenario 2: Für den schlechtesten Fall sind die Wissenschaftler hingegen davon ausgegangen, dass es infolge der Besuche zu Weihnachten und Silvester zu einer deutlich - um 50 Prozent - erhöhten Kontaktrate kommt. Dann würden die Fallzahlen der Berechnung zufolge im Januar die Marke von 25.000 Neuinfektionen pro Tag reißen
➤ Szenario 3: Für den Fall, dass einige Maßnahmen wie Kontaktbeschränkungen noch länger aufrechterhalten werden, verliefe die Kurve deutlich unter dem Wert von 20.000 Neuinfektionen - wenn auch mit einem kurzen Anstieg nach Weihnachten.