Letztes Update:
20210102013048
Foto: Michael Reichel/dpa

10:29
21.11.2020
Nach 16 Corona-Fällen beim zweimaligen Fußball-Weltmeister Uruguay hat sich die Regierung des Landes eingeschaltet. Wie Gesundheitsminister Daniel Salinas via Twitter mitteilt, sei der nationale Fußballverband wegen Nichteinhaltung des vorgeschriebenen Corona-Hygieneprotokolls mit einer Geldstrafe von umgerechnet rund 12.600 Euro belegt worden.
Drei Tage nach dem 3:0 Uruguays gegen Kolumbien waren Stürmerstar Luis Suárez und Torhüter Rodrigo Muñoz positiv auf das Coronavirus getestet worden und fehlen nun am kommenden Dienstag im Heimspiel in der WM-Qualifikation in Südamerika gegen Tabellenführer Brasilien.

10:03
21.11.2020
Polen lockert in der Vorweihnachtszeit die Corona-Schutzmaßnahmen für den Einzelhandel. Unter Einhaltung strengster Hygieneauflagen dürften Geschäfte in Einkaufszentren vom 28. November an wieder öffnen, so Ministerpräsident Mateusz Morawiecki. Am 4. und 17. Dezember soll es außerdem zwei verkaufsoffene Sonntage geben. Es gehe um die Rettung von Millionen von Arbeitsplätzen, erklärt Morawiecki. 
Anfang November hatte die Regierung die Schließung aller Geschäfte in Einkaufszentren verfügt - Ausnahmen galten für Lebensmittelläden, Drogerien und Apotheken. Restaurants, Bars sowie Fitnessstudios und Kultureinrichtungen bleiben bis nach Weihnachten geschlossen. 

09:30
21.11.2020
Im Iran gilt von heute ein strenger Lockdown in der Hauptstadt Teheran und in mehr als 160 anderen Groß- und Kleinstädten, um den drastischen Anstieg der Corona-Fallzahlen zu stoppen. Damit dürfen nur noch wenige Branchen ihre Arbeit ausüben. Auch Schulen, Universitäten und Basare wurden geschlossen. Zwei Drittel der Beamten im öffentlichen Dienst müssen nun von zu Hause aus arbeiten. 
Außerdem dürfen zwischen 21.00 Uhr abends und 4.00 Uhr früh außer Taxis keine Personenkraftwagen unterwegs sein.  Die Einschränkungen sind zwar zunächst nur für zwei Wochen geplant. Sollten die Fallzahlen jedoch nicht sinken, müsste der Lockdown nach den Worten von Präsident Hassan Ruhani danach weiterlaufen.