Letztes Update:
20210102013048

08:41
21.11.2020
Angesichts der abgesagten Märkte im Advent des Corona-Jahres warnen Schausteller vor einem Sterben der gesamten Weihnachtsmarkttradition in Deutschland. Wenn die Schausteller-Familienbetriebe die Pandemie nicht überlebten, werde es "Weihnachtsmärkte, so wie wir sie kennen und lieben, zukünftig nicht mehr geben", sagt Frank Hakelberg, Hauptgeschäftsführer beim Deutschen Schaustellerbund (DSB), der Deutschen Presse-Agentur
Das diesjährige weitgehende Verbot komme "in seiner Wirkung einem Berufsausübungsverbot gleich" und bedeute für die Mehrzahl der Vereinsmitglieder einen kompletten Einnahmeausfall. Vielen drohe der Untergang. Der Verband glaube, dass Weihnachtsmärkte auch unter Corona-Bedingungen an frischer Luft möglich gewesen wären - "mit größeren Abständen, neuer Platzarchitektur, veränderter Angebotsstruktur und durchdachten Hygienekonzepten".

Foto: Jens Wolf/dpa

08:05
21.11.2020
Trotz der hohen Corona-Infektionszahlen wollen die Verkehrsminister nach einem Medienbericht die Abstands- und Hygieneregeln in Bussen und Bahnen nicht verschärfen. Darauf hätten sich die Ressortchefs von Bund und Ländern in einer Telefon-Schaltkonferenz geeinigt, berichtet die "Bild"-Zeitung. Eine zuvor diskutierte Abstandsregelung für öffentliche Verkehrsmittel wurde demnach einstimmig abgelehnt.
"Eine Abstandspflicht von 1,5 Metern im öffentlichen Nahverkehr und bei der Bahn einzuführen, ist völlig weltfremd", sagt der baden-württembergische Minister Winfried Hermann der Zeitung. Auch die Fahrpläne der Bahn sollen demnach trotz stark rückläufiger Nutzerzahlen bleiben.

Foto: Britta Pedersen/dpa