Der Essener Uniklinik-Chef Jochen A. Werner plädiert für einen Verzicht auf Silvesterfeuerwerk. "Jeder sollte so seinen kleinen Beitrag zur Bewältigung der Pandemie leisten", so der Ärztliche Direktor und Vorstandsvorsitzende der Universitätsmedizin Essen. Das wäre aus medizinischer Sicht sinnvoll, "um das ohnehin angespannte Gesundheitssystem nicht noch mehr zu belasten."
Feuerwerk verursachte deutschlandweit Tausende von Unfällen. "Das sind Verbrennungen und weitere Verletzungen, meist an Händen und Kopf, wie Augenunfälle und Knalltrauma." Betroffen seien die Notaufnahmen und der ärztliche Notdienst und in den Folgetagen HNO-Mediziner und Augenärzte sowie die Krankenhäuser generell. Die beste Vorsorge sei deshalb, auf das Feuerwerk zu verzichten.