Letztes Update:
20210102013048

16:07
19.11.2020
Der Flughafen München stellt die Passagierabfertigung im Terminal 1 bis auf Weiteres ein. Aufgrund der weltweiten Reisebeschränkungen und Quarantäneregeln hätten die Fluggesellschaften ihr Angebot mit Beginn des Winterflugplans auch in München noch weiter reduziert, so ein Sprecher.

Wurden im November vergangenen Jahres noch 120.000 Passagiere pro Tag abgefertigt, seien es jetzt nur 10.000 - "Tendenz leider fallend". Im Durchschnitt starteten und landeten lediglich 260 Passagiermaschinen am Tag. Ab 1. Dezember würden alle An- und Abreisen im Terminal 2 abgefertigt.

15:54
19.11.2020
Die Verhandlungen über ein europäisch-britisches Freihandelsabkommen werden wegen eines Corona-Falls im EU-Verhandlungsteam vorerst unterbrochen. EU-Chefunterhändler Michel Barnier gibt bekannt, jemand aus seinem Team sei positiv auf das Coronavirus getestet worden - einen Namen nennt er nicht. Mit dem britischen Unterhändler David Frost habe er daraufhin entschieden, die Verhandlungen auf ihrer Ebene kurzzeitig auszusetzen. Allerdings gingen die Gespräche auf niedrigerer Ebene weiter. 
Ein jeglicher Verhandlungsstopp dürfte die Versuche erschweren, bis zur Frist am 1. Januar noch ein Abkommen zu erzielen und in Kraft treten zu lassen. 

Michel Barnier, Chefunterhändler der Europäischen Union für den Brexit. Foto: Aaron Chown/PA/dpa

15:46
19.11.2020
Im größten Schutzgebiet für indigene Gemeinschaften in Brasilien ist die Corona-Pandemie nach Angaben von Nichtregierungsorganisationen (NGOs) und Stammesvertretern völlig außer Kontrolle geraten. Die Zahl der bestätigten Infektionen sei in den vergangenen drei Monaten im Reservat der Yanomami und Ye'kwana um 250 Prozent von 335 auf 1202 gestiegen, heißt es in einer von der NGO Rede Pró-Yanomami e Ye'kwana vorgestellten Studie. Allerdings werde nur sehr wenig getestet, und die Einhaltung von Abstandsregeln sei in den dörflichen Strukturen unmöglich. 
Die Autoren der Studie gingen davon aus, dass von den rund 27.000 Indigenen in der Region rund 10.000 bereits mit dem Virus in Kontakt gekommen sein könnten. Die Indigenen machen vor allem illegale Goldsucher für das Einschleppen des Coronavirus in ihre Territorien verantwortlich.