Letztes Update:
20210102013048

15:58
18.11.2020
Der russische Präsident Wladimir Putin zeigt sich wegen der massiv steigenden Todeszahlen bei Corona-Patienten in Russland besorgt. Die Behörden melden 456 Tote - so viele wie noch nie an einem Tag seit Beginn der Pandemie in Russland. "Leider wächst die Zahl der schweren Erkrankungen, am meisten Sorgen macht der Anstieg der Sterblichkeit", sagt Putin bei einer im Staatsfernsehen übertragenen Video-Konferenz. Noch im Frühjahr hatte Russland im internationalen Vergleich mit niedrigen Todeszahlen für Aufsehen gesorgt. Putin hatte dies als Erfolg seiner Politik bezeichnet.
Der Präsident, der fast nur von seiner Moskauer Vorstadtresidenz Nowo-Ogarjowo aus arbeitet, sprach von einer zwar insgesamt "kontrollierbaren" Lage. In einigen Regionen sei die Situation aber schwierig. Der 68-Jährige kritisiert, dass es zu lange dauere, bis Testergebnisse vorlägen - im Schnitt etwa 48 Stunden.

Foto: Alexei Nikolsky/Pool Sputnik Kremlin/AP/dpa

15:39
18.11.2020
In Dänemark sind mittlerweile alle Pelztiere auf mit dem Coronavirus befallenen Nerzfarmen getötet worden. Das teilt die dänische Lebensmittelbehörde Fødevarestyrelsen auf Twitter mit. Insgesamt seien die Nerzbestände auf 284 Farmen gekeult worden, auf denen Corona-Fälle aufgetaucht seien. Das entspricht etwa jeder vierten Nerzfarm in Dänemark. 25 weitere Farmen stünden darüber hinaus unter Corona-Verdacht. Um wie viele gekeulte Tiere es sich genau handelte, ging aus den Behördenangaben nicht hervor. 
Die dänische Regierung hatte vor zwei Wochen mitgeteilt, dass alle Pelztiere im Land getötet werden sollen, weil das Coronavirus in den Tieren mutiert sei und sich bereits auf den Menschen übertragen habe. Es handelt sich insgesamt um etwa 15 bis 17 Millionen Nerze. Begründet wurde der drastische Schritt mit Sorgen vor negativen Auswirkungen dieser veränderten Viren auf die Wirkung möglicher künftiger Corona-Impfstoffe.