Letztes Update:
20210102013048

18:16
12.11.2020
Das Krankenhauspersonal in Italien arbeitet wegen der verschärften Corona-Lage vielerorts unter Dauerstress und am Rande der Kapazitäten: "Wir fühlen uns schlecht, sehr schlecht", sagt Claudio Zanon, Leiter des Valduce-Krankenhauses nahe dem Comer See in der Lombardei. "Anders als während der ersten Welle ist das Gesundheitspersonal frustriert, demotiviert, gestresst und leidet unter Burnout", beschreibt er die Lage in Como.
Auch aus anderen Regionen Italiens gab es vergleichbare Berichte. Sein Haus habe keine freien Betten mehr, auch nicht auf der Intensivstation, sagte Zanon. Das Haus müsste auf 70 der rund 600 Ärzte, Ärztinnen und Krankenschwestern verzichten, weil sie mit dem Virus infiziert seien, erläutert er. Gestern ordnete Zanon die Schließung der Notaufnahme des Hospitals an. 

Symbolfoto: Luca Bruno/AP/dpa

17:55
12.11.2020
Im internationalen Wettlauf um einen Impfstoff dürfen nach den Worten von Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron arme Länder nicht auf der Strecke bleiben. Für diese Staaten müssten ausreichend Impfdosen produziert werden, fordert der 42-Jährige. "Wir werden gegen das Virus nicht gewinnen, wenn wir einen Teil der Menschheit im Stich lassen", warnt er.

Foto: Ludovic Marin/AFP/AP/dpa