Letztes Update:
20210102013048

14:53
11.11.2020
Im Lagebericht von heute Abend schreibt das Robert Koch-Institut (RKI) wie auch schon in den vergangenen Tagen: "Aktuell ist eine weitere Zunahme der Übertragungen in der Bevölkerung in Deutschland zu beobachten." Gleichzeitig sieht das Institut aber einen langsameren Anstieg der Infektionszahlen. So seien die Fallzahlen in der vergangenen Kalenderwoche zwar in fast allen Bundesländern weiter gestiegen. "Das Ausmaß hat sich jedoch abgeschwächt."
Aktuelle Entwicklungen der Corona-Zahlen sind laut RKI noch nicht mit den Anfang November in Kraft getretenen neuen Beschränkungen in Verbindung zu bringen. Diese dürften sich frühestens kommende Woche auf die Werte auswirken.

14:35
11.11.2020
Seit Beginn der zweiten Corona-Welle sind bereits 36 Patienten aus den Nachbarländern in deutsche Krankenhäuser verlegt worden. Wie das Auswärtige Amt mitteilt, handelt es sich dabei um 25 Belgier und drei Niederländer, die in nordrhein-westfälische Kliniken kamen, sowie um acht Menschen aus der französischen Region Grand Est, die ins Saarland überstellt wurden.
Viele europäische Länder sind derzeit deutlich schwerer von der Pandemie betroffen als Deutschland. Deshalb hatten verschiedene Bundesländer die Aufnahme ausländischer Patienten angeboten. 

14:31
11.11.2020
Thüringens Bildungsminister Helmut Holter plädiert dafür, dass Lehrer und Erzieher von speziellen Teams direkt in den Schulen und Kitas geimpft werden, sobald ein Impfstoff zur Verfügung steht. "Die Impfung muss zu denen kommen, die die Impfung benötigen", sagt Holter der Deutschen Presse-Agentur. In der DDR sei es üblich gewesen, dass Teams für Impfungen an die Einrichtungen und Schulen kamen.
"Damit wird, glaube ich, die Bereitschaft größer, als wenn der Aufruf erfolgt: Gehen Sie zum Arzt, besorgen Sie sich einen Termin und lassen Sie sich impfen", erklärt Holter. Zugleich betont er, dass Impfungen stets freiwillig seien. Lehrer und Erzieher, die sich nicht frühzeitig gegen eine Corona-Infektion impfen lassen wollten, dürften keine Nachteile erfahren.

Foto: Bodo Schackow/dpa/Archiv