Die bayerische AfD hält trotz Teil-Lockdown weiter an ihrem Landesparteitag Ende November mit bis zu 750 Teilnehmern fest. Das sorgt im Land für Kritik. "Wenn man meint, man könne sich jetzt als Partei eine Extrawurst braten, während die Bevölkerung im Übrigen auf viele schöne Dinge verzichtet, dann ist das falsch", sagt Staatskanzleichef Florian Herrmann (CSU).
Die AfD verweist auf ihre Satzung, nach der die Partei nur sogenannte Mitgliederparteitage abhält. Bei dem anstehenden Parteitag sollen der bayerischen AfD-Chefin Corinna Miazga zufolge zwei Sitze im Landesvorstand nachgewählt werden.