Letztes Update:
20210102013048

19:58
09.11.2020
Volle Transparenz und Kooperation aller Länder sind nach den Worten von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn der Schlüssel, um die genaue Herkunft des Coronavirus zu erforschen. Das sagte der CDU-Politiker heute bei der Jahrestagung der Mitgliedsstaaten der  Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Genf, an der er als Vertreter der EU während der deutschen Ratspräsidentschaft teilnahm. Spahn begrüßte bei dem virtuell geführten Treffen zudem die neue Studie der WHO zur Erforschung der Pandemie. Spahn machte deutlich, dass in jeder Phase der Studie Transparenz und Kooperation nötig sei. Die EU fordert zudem strengere Regelungen, um Forschern im Auftrag der WHO Besichtigungen relevanter Orte zu ermöglichen
Die ersten Infektionen mit dem Virus Sars-CoV-2 waren im Dezember in der zentralchinesischen Metropole Wuhan entdeckt worden. Weltweit wurden nach Daten der Universität Johns Hopkins inzwischen mehr als 50 Millionen Ansteckungen verzeichnet. Die WHO ist nach eigenen Angaben in ständigem Austausch mit China über die Frage des Pandemie-Ursprungs. Eine große WHO-geführte Untersuchung im Land selbst gab es bisher aber nur einmal zu Beginn der Krise.

Foto: Michael Kappeler/dpa

19:15
09.11.2020
New Yorks Bürgermeister Bill de Blasio hat die Bewohner der Millionenmetropole eindringlich vor einer zweiten Corona-Welle und damit möglicherweise einhergehenden neuen Einschränkungen gewarnt. "Wir müssen eine zweite Welle verhindern", sagte de Blasio heute bei einer Pressekonferenz. "Es wird gefährlich eng." Der Bürgermeister forderte alle New Yorker auf, sich an die Hygiene-, Masken- und Abstandsregeln zu halten. Er kündigte an, dass die Erlaubnis für Restaurants, Cafés und Bars, teilweise in Innenräumen auszuschenken, überprüft werde. 
Weitere Einschränkungen seien notfalls unabdingbar, sagte de Blasio weiter. "Gott verhüte, dass dies weitergeht und wir eine ausgewachsene zweite Welle haben. Das bedeutet viel mehr Einschränkungen. Leider könnte es auch bedeuten, dass wir unsere Wirtschaft teilweise wieder schließen müssen."Der Bundesstaat New York und die darin gelegene gleichnamige Metropole an der US-Ostküste waren im Frühjahr zum Epizentrum der Pandemie in den USA geworden