Das Trauern in Corona-Zeiten ist für viele Menschen einsamer als sonst. So ist wegen der Abstandsregeln die Zahl der Plätze in den Trauerhallen derzeit stark beschränkt. "Normal gehen in die Halle 130 Leute rein, momentan sind es nur 20 Personen", sagt Fabian Rupprecht von Reber Bestattungen in Landau. Daher sei es bei ihnen schon vorgekommen, dass man Abschiedsfeiern aufgezeichnet habe, um daheimgebliebenen Angehörigen im Nachgang ein Video zur Verfügung stellen zu können.
Auch das Live-Streaming von Beisetzungen übers Internet, das bundesweit schon manche Bestatter anbieten, sei möglich - wurde aber bei den Rebers noch nicht angefragt.