Letztes Update:
20210102013048

04:18
06.11.2020
Das Trauern in Corona-Zeiten ist für viele Menschen einsamer als sonst. So ist wegen der Abstandsregeln die Zahl der Plätze in den Trauerhallen derzeit stark beschränkt. "Normal gehen in die Halle 130 Leute rein, momentan sind es nur 20 Personen", sagt Fabian Rupprecht von Reber Bestattungen in Landau. Daher sei es bei ihnen schon vorgekommen, dass man Abschiedsfeiern aufgezeichnet habe, um daheimgebliebenen Angehörigen im Nachgang ein Video zur Verfügung stellen zu können.
Auch das Live-Streaming von Beisetzungen übers Internet, das bundesweit schon manche Bestatter anbieten, sei möglich - wurde aber bei den Rebers noch nicht angefragt.

Foto: Christian Charisius/dpa

02:31
06.11.2020
Ohne weitere Hilfen während der coronabedingten Einschränkungen ihrer Arbeit drohen aus Sicht des Künstlerverbands BBK deutlichen Konsequenzen für die Betroffenen. "Es geht um die Existenz der Menschen", sagt Zoë Claire Miller vom Berufsverband Bildender Künstler*innen der dpa.
Die Einschränkungen würden sich auch über den November hinaus auswirken. Entsprechend müsste auch ein fiktiver Unternehmerlohn für Soloselbstständige weiter in Anspruch genommen werden können. Bisherige Hilfe etwa über die Grundsicherung Hartz IV bezeichnet Miller als dysfunktional. 

Archivbild: Monika Skolimowska/dpa