Wegen der Corona-Pandemie wird die für das kommende Jahr geplante Volkszählung auf 2022 verschoben. Das hat der Bundestag beschlossen. Weil Personal zur Unterstützung der Gesundheitsämter abgezogen werden musste, hätten die Statistikämter den "Zensus 2021" nicht wie geplant vorbereiten können, heißt es zur Begründung.
Zehn Jahre nach der letzten großen Volkszählung sollten zahlreiche Daten über Deutschland aktualisiert werden. Dabei wollten die Statistiker nicht nur Informationen über die Zahl der Menschen sammeln, sondern auch über deren Erwerbstätigkeit und Wohnsituation.