Kurz vor dem geplanten Start eines Teil-Lockdowns in Italien laufen mehrere Regionen Sturm gegen die Corona-Politik aus Rom. Die Mitte-Links-Regierung hatte 4 der 20 Regionen in dem Mittelmeerland zu roten Zonen mit sehr hohem Risiko erklärt, darunter die wirtschaftsstarke Lombardei.
Regionalpräsident Attilio Fontana aus Mailand wettert über eine "Ohrfeige für die Lombardei". In den roten Zonen müssen die Menschen ab morgen weitgehend zu Hause bleiben. Sie dürfen jedoch etwa zur Arbeit, zum Einkaufen und zum Arzt. Viele Läden machen zu. Außerdem soll am Freitag im ganzen Land eine nächtliche Ausgangssperre starten.