Letztes Update:
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Foto: Michael Sohn/AP/dpa

12:40
03.11.2020
Körperliche Aktivitäten von Pflegeheimbewohnern kommen wegen der coronabedingten Kontaktbeschränkungen laut einer Studie der Universität Tübingen zu kurz. "Die Bewegungsförderung in den Heimen wurde erheblich behindert", erklärt Annika Frahsa vom Institut für Sportwissenschaft in einer Mitteilung.
Das Problem sei, dass die Förderung von Bewegung in den internen Leitlinien der untersuchten Heime nicht vorgesehen sei.  Die Aufgaben - dazu zählen beispielsweise Gleichgewichtsübungen und Training des Reaktionsvermögens - würden großenteils von externen Dienstleistern erfüllt, die während des sogenannten Lockdowns im Frühjahr keinen Zutritt zu den Heimen hatten. Das Forschungsteam will nun neue Konzepte entwickeln, um die Pflegebedürftigen mobil zu halten. 

Symbolfoto: Tom Weller/dpa

12:34
03.11.2020
Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) sichert dem Gesundheitsbereich umfassende Unterstützung zu. "Keine Klinik soll wegen Corona wirtschaftlich benachteiligt sein", so Spahn. "Diese Jahrhundertpandemie erfordert besonders in einem Bereich eine nationale Kraftanstrengung." Die Lage sei ernst. Denn die Zahl der Infektionen steige exponentiell an. "Die Zahl derjenigen, die beatmet werden müssen, steigt stark, zu stark." 
Kritik daran, dass die Anti-Corona-Politik immer wieder geändert wird, weist Spahn zurück. "Dieses Virus ist tückisch, es lässt keine einfachen Antworten dazu", so Spahn. "In einer dynamischen Lage gehört das Anpassen der Lage zur Strategie." Der November mit seinem Teil-Lockdown könne helfen, das Virus besser in den Griff zu bekommen.