Letztes Update:
20210102013048

08:29
02.11.2020
Die Stimmung in den Chefetagen chinesischer Unternehmen ist so gut wie seit fast zehn Jahren nicht mehr, jetzt wo China das Coronavirus weitgehend im Griff zu haben scheint. Der Einkaufsmanagerindex (PMI) des Wirtschaftsmagazins "Caixin" für das herstellende Gewerbe stieg im Oktober von 53,0 im Vormonat auf 53,6 Punkte.

Das wichtige Konjunkturbarometer erreichte damit den höchsten Stand seit Januar 2011, wie das Blatt berichtet. Über 50 Punkte zeigt der Index eine Expansion der Industrie an, während darunter von einer Kontraktion auszugehen ist.

08:15
02.11.2020
Kulturstaatsministerin Monika Grütters fordert vor der Sitzung des heutigen Corona-Kabinetts der Bundesregierung großzügige und effiziente Hilfen für die Kulturszene. Es müsse "mindestens in dem Umfang, wie man auch anderen Branchen hilft" unterstützt werden, sagt die CDU-Politikerin dem Nachrichtenportal "ThePioneer". Sie meine nicht in erster Linie institutionell geförderte Einrichtungen, sondern beispielsweise Kinos, Galerien und Clubs. 

Bereits am vergangenen Freitag hatte sie darauf hingewiesen, dass es um die Existenz von mehr als 1,5 Millionen Menschen gehe, "die in unserem Land mehr als 100 Milliarden Euro zum Bruttoinlandsprodukt an Wertschöpfung beitragen und häufig als Soloselbstständige arbeiten". 

Foto: Oliver Berg/dpa

Nach den Protesten französischer Bürgermeister und Präsidenten großer städtischer Ballungsräume gegen die neuen Corona-Regeln müssen Einkaufszentren und Supermärkte ihre Abteilungen für nicht "lebenswichtige" Produkte schließen.

07:11
02.11.2020
Nach den Protesten französischer Bürgermeister und Präsidenten großer städtischer Ballungsräume gegen die neuen Corona-Regeln müssen Einkaufszentren und Supermärkte ihre Abteilungen für nicht "lebenswichtige" Produkte schließen. Es sei jetzt nicht der Zeitpunkt, um angekündigte Maßnahmen zurückzuziehen, sagt Premierminister Jean Castex im Fernsehsender TF1. Die Produkte, deren Verkauf derzeit in kleinen Geschäften verboten sei, dürften ab Dienstag auch in den Einkaufszentren und Supermärkten nicht mehr angeboten werden.
Zahlreiche lokale und regionale Politiker haben die seit vergangenen Freitag verhängte Corona-Regel der Schließung von Läden mit nicht lebenswichtigen Produkten kritisiert, weil sie zu Ungleichheiten führe. Zu den nicht lebensnotwendigen Geschäften gehören unter anderem Buch- und Kleiderläden, nicht jedoch Weinhändler, Baumärkte und Gartengeschäfte. Viele Bürgermeister fürchten um die Existenz von Geschäften, die gegen die Konkurrenz großer Einkaufszentren kämpfen.