Letztes Update:
20210102013048
Foto: Nail Fattakhov/TASS/dpa

13:33
31.10.2020
Die nachhaltige Entwicklung von Städten ist aus Sicht von UN-Experten ein Schlüssel zur Bewältigung der Folgen der Coronavirus-Pandemie. 95 Prozent aller bestätigten Corona-Infektionen weltweit stammten aus dem urbanen Raum, teilen die UN mit. 
Aus der Erfahrung der Corona-Pandemie lasse sich ableiten, dass auch Gesundheit künftig eine Rolle bei der Stadtplanung spielen soll, heißt es weiter. Der entscheidende Faktor bei der Ausbreitung der Pandemie in Städten sei laut Epidemiologen nicht Bevölkerungsdichte, sondern Überfüllung. "Andererseits hat die Pandemie Städte zu Innovationen angespornt, etwa Straßen für Autos zu schließen und sie für Menschen zu öffnen, um mehr Platz zum Gehen, Radfahren und Essen zu erlauben."

13:12
31.10.2020
Der Gesundheitsökonom Florian Kainzinger hält die wieder verschärften Corona-Auflagen für den Sport in Deutschland für teilweise überzogen. Das Gegensteuern sei richtig, sagt Kainzinger im Interview der Nürnberger Nachrichten und Nürnberger Zeitung. "Was ich mir aber wünschen würde, ist, dass man sich differenzierter damit auseinandersetzt, wo es Ansteckungsketten gibt - und wo nicht."
Das vollständige Verbot von Zuschauern in den kommenden Wochen geht Kainzinger, der Vereine und Theater berät und auch das Hygienekonzept für das Finalturnier der Basketball-Bundesliga erarbeitet hatte, zu weit. "Gerade im Outdoor-Bereich. 5000 Menschen im Berliner Olympiastadion sind weder auf den Rängen noch bei der Abreise ein Problem", meint Kainzinger. "Wir können uns nicht zwei Jahre lang einsperren und nicht alle paar Monate einen Lockdown machen."

Foto: Bernd Thissen/dpa