Die Wirtschaftsleistung (BIP) lag im dritten Quartal 12,7 Prozent höher als im Vorquartal, wie das Statistikamt Eurostat mitteilt. Analysten hatten zwar mit einer kräftigen Erholung gerechnet, im Schnitt aber lediglich einen Zuwachs um 9,6 Prozent erwartet.
In der EU betrug das Wirtschaftswachstum im Sommer laut Eurostat 12,1 Prozent. Sowohl im Euroraum als auch in der EU wurden die stärksten Zuwächse seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1995 gemessen. Allerdings wiegt die Krise schwer, wie der Vorjahresvergleich zeigt: Gegenüber Sommer 2019 lag die Wirtschaftsleistung im Euroraum 4,3 Prozent niedriger, in der EU waren es 3,9 Prozent weniger.