Wie das Wirtschaftsministerium mitteilt, wird mit einem Einbruch des Bruttoinlandsprodukts in Deutschland von 5,5 Prozent gerechnet. Anfang September hatte das Wirtschaftsministerium noch ein Minus von 5,8 Prozent vorhergesagt. Ende April war noch mit einem Einbruch des Bruttoinlandsprodukts (BIP) in Deutschland von 6,3 Prozent gerechnet worden.
Finanzminister Olaf Scholz sieht in der aktuellen Konjunkturprognose der Bundesregierung Grund für Zuversicht. "Wir stehen in diesem Jahr deutlich besser da als im Frühjahr befürchtet", erklärt der Vizekanzler. Das gelte trotz der nun wieder notwendigen Kontaktbeschränkungen. "Dass wir zeitig und kraftvoll reagiert haben, zahlt sich aus", betont Scholz.