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20210102013048

Wegen der stark steigenden Corona-Infektionszahlen erwägt Bayern bald wieder die Ausrufung des Katastrophenfalls.

16:46
29.10.2020
In den nächsten Tagen könne dies notwendig werden, um auf die "dramatische Entwicklung" besser reagieren zu können, sagt Ministerpräsident Markus Söder (CSU) in München. Wenn sich die Zahlen weiter wie bisher entwickelten, sei die Ausrufung in der kommenden Woche absehbar.
In Bayern habe sich in den vergangenen neun Tagen die Belegung der Intensivbetten verdoppelt, in einigen Regionen drohten in den kommenden Tagen bereits Kapazitätsengpässe. Durch die Ausrufung des Katastrophenfalls könne das Land die Verteilung der Intensivpatienten besser koordinieren. "Wir sind in einer sehr, sehr ernsten Situation", betont Söder.

Der Geschäftsführer der Hamburger Publikumsattraktion Miniatur Wunderland, Frederik Braun, verteidigt die neuen Corona-Maßnahmen und bezeichnet Beschwerden der Verbände darüber als Unsinn.

16:14
29.10.2020
Er ärgere sich über Aussagen von Wirtschaftsverbänden, dass aufgrund dieses Lockdowns ein Drittel der Unternehmen sterben werden, sagt er der Deutschen Presse-Agentur. "Aus meiner Sicht haben wir gestern großartige Unterstützungszusagen bekommen", so Braun in Bezug auf die am Vortag angekündigten Hilfen in Höhe von 75 Prozent des Umsatzausfalls.
"Welcher Gastronom hätte das denn bitte in diesem November unter aktuellen Bedingungen erwirtschaftet? Und das mit niedrigeren Kosten als 2019. Das ist für viele deutlich mehr, als wenn es keinen Lockdown geben würde", sagt Braun. Er unterstütze die neuen Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie zu 100 Prozent.

Frederik (l) und Gerrit Braun vom Miniatur Wunderland Hamburg. Foto: Jonas Klüter/dpa