Letztes Update:
20210102013048

09:10
29.10.2020
Aus Sicht des Vorsitzenden des Weltärztebundes, Frank Ulrich Montgomery, kommen die neuen Maßnahmen sehr spät. "Nach meiner Auffassung kommen sie auf den allerletzten Drücker. Ich frage mich auch, warum wir dem Virus jetzt noch bis Montag Zeit geben müssen", sagte der Mediziner dem SüdwestrundfunkNach seiner Einschätzung befinde sich Deutschland "im Anfluten der zweiten Welle".

Foto: Uwe Anspach/dpa

09:08
29.10.2020
Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist ungeachtet steigender Corona-Infektionszahlen im Oktober vor allem saisonbedingt noch einmal zurückgegangen. Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit waren im Oktober 2,760 Millionen Menschen arbeitslos, 87.000 weniger als noch im September, aber 556.000 mehr als im Oktober 2019. Die Arbeitslosenquote sank im Vergleich zum September um 0,2 Prozentpunkte auf 6,0 Prozent.
Die Oktober-Statistik bildet jedoch bisher nicht die möglichen Auswirkungen der rasant gestiegenen Corona-Infektionszahlen von Mitte Oktober an ab. Der Stichtag für die Datenerhebung der Bundesagentur liegt jeweils etwa Mitte des Monats, der starke Anstieg des Infektionsgeschehens setzte großteils erst danach ein.

09:06
29.10.2020
Der Deutsche Städtetag begrüßt die einschneidenden Corona-Maßnahmen im November. "Es ist besser, jetzt entschlossen zu handeln, als später mit Versäumnissen zu hadern", sagt Städtetagspräsident Burkhard Jung der Rheinischen Post. Die Städte hielten die verschärften Maßnahmen für "hart, aber richtig", um den rasanten Anstieg der Corona-Infektionen abzubremsen.
Das vorübergehende Runterfahren der Kontakte auf das Nötigste sei schmerzhaft. Es verändere das Miteinander in den Städten spürbar. "Aber wir müssen jetzt so klar vorgehen, um die Gesundheit von Vielen zu schützen und einen vollständigen Lockdown zu vermeiden", so Jung.