Letztes Update:
20210102013048

11:43
28.10.2020
Die sich abzeichnenden erneuten Einschränkungen drohen nach Einschätzung von Volkswirten den wirtschaftlichen Aufschwung abzuwürgen. "Der Aufschwung wird sehr wahrscheinlich deutlich ausgebremst werden", sagt der Konjunkturchef des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Claus Michelsen. Das Pandemiegeschehen nehme Verbrauchern und Unternehmen die Zuversicht. Viele Unternehmen hätten noch mit den Folgen des Lockdowns vom Frühjahr kämpfen und kaum noch finanzielle Reserven.

Sollten die von der Bundesregierung geplanten Maßnahmen beschlossen werden, dürfte das Wirtschaftswachstum nach Einschätzung von Commerzbank-Chefvolkswirt Jörg Krämer im vierten Quartal zum Erliegen kommen. Bestenfalls sei mit einer schwarzen Null gegenüber dem Vorquartal zu rechnen.

Foto: Jens Büttner/dpa

11:39
28.10.2020
Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig wirbt um Verständnis für bevorstehende härtere Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus. Ohne weitergehende Vorkehrungen würde Mecklenburg-Vorpommern in spätestens zwei Wochen die kritische Marke von 50 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen erreichen, so Schwesig. Dies zeigten Modellrechnungen der Universität Greifswald. 

Es sei besser, vorher zu handeln, erklärt sie - und erinnert an das Frühjahr. In der ersten Infektionswelle sei im Land klar, frühzeitig und konsequent gehandelt worden. Das habe sich ausgezahlt. 

Zdenek Hrib, Oberbürgermeister von Prag, in Schutzkleidung im Fakultätskrankenhaus im Stadtteil Vinohrady. Foto: Vit Imanek/CTK/dpa