Letztes Update:
20210102013048

12:48
26.10.2020
Die Weigerung, im Zug eine Maske zu tragen, bringt einen von der Justiz gesuchten Mann ins Gefängnis. Bundespolizisten hatten den 42 Jahre alten Mann aus dem Kreis Börde (Sachsen-Anhalt) im Bahnhof Uelzen überprüft, nachdem er sich weigerte, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Er gab an, ein Attest zu haben, das ihn von der Maskenpflicht befreit - wollte es dem Zugbegleiter aber nicht zeigen, teilt die Bundespolizei mit.
Bei der Überprüfung seiner Personalien stellte sich dann heraus, dass der 42-Jährige unter anderem wegen Drogendelikten nicht zu einer Gerichtsverhandlung beim Amtsgericht im bayerischen Hof erschienen war. Die Polizei brachte ihn in eine Justizvollzugsanstalt. 

Eine zerbrochene Fensterscheibe und Rußspuren am Gebäude des Robert Koch-Instituts in der General-Pape-Straße in Berlin. Foto: Annette Riedl/dpa

12:32
26.10.2020
UPDATE | Nach dem Brandanschlag auf ein Gebäude des Robert Koch-Instituts in Berlin sind bislang keine Tatverdächtigen bekannt. Der polizeiliche Staatsschutz ermittele in alle Richtungen, so eine Polizeisprecherin. Ermittelt wird wegen versuchten Brandstiftung. 
Gegen die Fassade waren laut Polizei in der Nacht zum Sonntag Brandsätze geworfen worden. Verletzt wurde niemand. Ein Sicherheitsmitarbeiter hatte demnach mehrere Personen gesehen, die Flaschen geworfen hätten. Darin soll eine brennbare Flüssigkeit gewesen sein. Der Mitarbeiter konnte die Flammen löschen. Die Verdächtigen flüchteten.

Wolfgang Schäuble, Bundestagspräsident, mit Gesichtsmaske. Foto: Michael Kappeler/dpa