Angesichts rapide steigender Infektionszahlen und neuer politischer Gegenmaßnahmen verzichten wieder mehr Menschen aufs Bahnfahren. "Seit Anfang Oktober registrieren wir eine zunehmende Verunsicherung unserer Kunden im Fernverkehr, während das Verkehrsaufkommen im Regionalverkehr stabil geblieben ist", teilt ein Sprecher der Deutschen Bahn auf Anfrage mit. "Besonders betroffen sind im Fernverkehr vor allem Geschäftsreisen sowie längerfristige Buchungen, was angesichts der aktuellen Entwicklungen und Diskussionen nicht verwunderlich ist."
Im Frühjahr, als bundesweit erhebliche Reise- und Ausgehbeschränkungen galten, war die Nachfrage bei der Bahn nahezu vollständig zum Erliegen gekommen. Im Sommer lag das Verkehrsaufkommen im Fernverkehr laut Sprecher dann wieder bei rund 75 Prozent des vor Corona üblichen Niveaus.