Letztes Update:
20210102013048

07:57
24.10.2020
Mit einem Fonds wollen Bundesländer der TV-Branche bei coronabedingten Drehausfällen finanziell helfen. Eine Sprecherin der Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen teilte als federführendes Land auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit: "Es ist beabsichtigt, möglichst zeitnah einen Ausfallfonds aufzusetzen, an dem sich eine Reihe von Ländern mit substanziellen Beiträgen beteiligen, aber auch die Sender im Schadensfall einen relevanten Beitrag leisten, um die vielfältige TV-Produktionslandschaft auch in Pandemiezeiten zu sichern."
Einen solchen Ausfallfonds hatte die Fernseh- und Produktionsbranche schon länger gefordert. Es geht darum, bei Drehabbrüchen Kosten aufzufangen.

Symbolfoto: Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa

07:36
24.10.2020
Der Sozialverband VdK hat dazu aufgerufen, in der Corona-Krise ältere Menschen vor Einsamkeit und Isolation zu schützen. VdK-Präsidentin Verena Bentele sagt: "Das ist ein Punkt, der mir im Moment in den Debatten deutlich zu kurz kommt." Das Problem der Einsamkeit dürfe nicht unterschätzt werden. "In den Pflegeeinrichtungen und Altenhilfeeinrichtungen gibt es immer noch zu wenig gute Konzepte, wie wir Begegnungen organisieren können - physisch mit Abstand oder digital", so Bentele. "Wir haben immer noch viele Einrichtungen, in denen der Telefonanschluss im Zimmer oder das WLAN nicht selbstverständlich sind, damit ältere Menschen mit ihren Angehörigen in Kontakt treten können oder mit Freunden."
Bentele weiter: "Wir sind verantwortlich dafür, ältere Menschen nicht alleine zu lassen, dass sie sich auch draußen treffen können mit Abstand, dass sie ihre Kinder oder Enkel sehen können und dass ihnen die Gesellschaft hilft."