Trotz eines drastischen Anstiegs der Infektionszahlen im Corona-Hotspot Berlin darf der 1. FC Union sein Heimspiel gegen den SC Freiburg vor rund 4500 Zuschauern austragen. Ein entsprechendes Hygienekonzept des Fußball-Bundesligisten genehmigte das zuständige Gesundheitsamt im Stadtbezirk Treptow-Köpenick. Während deutschlandweit durch die Verschärfung der Pandemie der Zugang für die Fans immer stärker zurückgefahren wird, sollen am Samstag insgesamt 5000 Personen, darunter auch die Teams, im Stadion An der Alten Försterei dabei sein.
Berlins Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) ruft allerdings dazu auf, besser nicht zu kommen. "Ich verstehe die Leidenschaft zum Fußball", so Kalayci. "Aber ich bleibe dabei: Meiden Sie soziale Kontakte. Wenn es geht, bleiben Sie zuhaus'".