Letztes Update:
20210102013048

16:48
19.10.2020
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) rechnet mit einem Start der Impfungen gegen das Coronavirus zur Jahresmitte 2021. Anfang nächsten Jahres sollten die Daten aus den abschließenden Phase-3-Studien vorliegen, sagt eine WHO-Expertin in Genf. Danach könnten die Entscheidungen zum Impfstart fallen. Die beteiligten Firmen produzierten vorsorglich bereits Millionen von Dosen. Risikogruppen könnten als erste mit einer Impfung rechnen. 

16:43
19.10.2020
Wegen stark gestiegener Infektionszahlen mit dem Coronavirus sind in Rumäniens Hauptstadt Bukarest die Schutzvorkehrungen verstärkt worden. Ab morgen dürfen nur noch kleine Kinder ohne Maske die Wohnung verlassen. Den Mund-Nasen-Schutz müssen alle Menschen tragen, die älter sind als fünf Jahre - auch unter freiem Himmel. Schulen, Kindergärten, Universitäten sowie Theater und Kinos werden geschlossen. Innen-Gastronomie soll es nur noch für Hotelgäste geben. Bukarest hatte zuvor erstmals die kritische Marke von 3 Infizierten pro 1000 Einwohnern überschritten.

Autos fahren über die Autobahn 59 in Duisburg. Foto: Fabian Strauch/dpa

15:45
19.10.2020
Der Rückgang der Verkehrsunfälle in der Corona-Krise wird den Kfz-Versicherern in Deutschland nach Berechnungen der Hannover Rück 2020 einen Ausnahmegewinn bescheren. Schon im kommenden Jahr dürften der Straßenverkehr und die Schadenfälle wieder auf ein Normalmaß zurückkehren, sagt Andreas Kelb, der Leiter des deutschen Kfz-Geschäfts der Hannover Rück, in Hannover.  Er erwartet, dass die Kfz-Versicherer dann hierzulande insgesamt wieder Geld verlieren.
Im laufenden Jahr dürften die Kfz-Versicherer allerdings einiges Geld gespart haben. Nach Berechnung der Hannover Rück ging die Zahl der Kfz-Schäden in der ersten Jahreshälfte um 16 Prozent zurück. Da die einzelnen Schäden im Schnitt teurer wurden, hätten die Versicherer immerhin noch 9,4 Prozent weniger für Schäden ausgegeben als ein Jahr zuvor.