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Boris Johnson, Premierminister von Großbritannien. Foto: Aaron Chown/PA Wire/dpa

16:29
16.10.2020
Der britische Premierminister Boris Johnson hat sich im Kampf gegen die Corona-Pandemie trotz gegensätzlicher Forderungen erneut gegen einen nationalen Lockdown in England ausgesprochen. "Ein Lockdown für das ganze Land macht doch keinen Sinn, wenn sich die Infektionsrate innerhalb Großbritanniens so stark unterscheidet", sagte Johnson in London. Er könne aber nichts ausschließen.
Der wissenschaftliche Regierungsberater Patrick Vallance äußerte sich hingegen anders: Die Infektionen nehmen ihm zufolge "so ziemlich im ganzen Land" wieder deutlich zu. Auffallend sei dabei, dass sich nun wieder vor allem ältere Menschen ansteckten.

Eine Frau hält einen Teller mit Reis in einem Lager in Beira, Mosambik. Foto: Kate Bartlett/dpa 

16:25
16.10.2020
Die Corona-Pandemie trübt die Aussichten im Kampf gegen extreme Armut. Auch bei guter wirtschaftlicher Erholung sei eine "vollständige Beseitigung der extremen Armut selbst unter den optimistischsten Annahmen höchst unwahrscheinlich", teilte die UN-Abteilung für Wirtschaft mit. 
Auch könnten im Zuge der Krise in diesem Jahr zusätzlich 100 Millionen Menschen in die Armut getrieben werden, hieß es. 2015 hatten Staats- und Regierungschefs der UN-Mitgliedstaaten als Ziel eine Beseitigung der extremen Armut bis 2030 beschlossen. Von ihr sind derzeit 680 Millionen Menschen betroffen.