Die Angst vor einem finanziellen Kollaps in der Pandemie wird im deutschen Sport immer größer. Laut einer vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) in Auftrag gegebenen neuen Studie zu den "Corona-Schäden für Sportdeutschland" schätzen beim Anhalten der Krise die Hälfte der DOSB-Verbände bis Ende 2021 ihre Existenz als gefährdet ein. Bei den Spitzenverbänden ist die Furcht sogar noch viel ausgeprägter: 67 Prozent von ihnen fürchten auf der Strecke zu bleiben.
Je nach Limitierung der Zuschauer müssen sie in diesem Jahr mit einem Ertragsrückgang von insgesamt rund 148 bis 162 Millionen Euro rechnen. Der größte Anteil entfällt auf Sponsoring (minus 25,1 bis 28,6 Millionen) und Ticketing (22,2 bis 26,0).