Letztes Update:
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Unterlagen zur Kontaktnachverfolgung in einem Gesundheitsamt. Foto: Marijan Murat/dpa/Archiv

14:47
12.10.2020
Vier Landkreise und das Land Berlin kamen zuletzt mit der Verfolgung von Kontakten von Corona-Infizierten nicht mehr hinterher. Das geht aus einem vertraulichen Regierungspapier zur Infektionslage in Deutschland hervor, das der dpa vorliegt. Es ist auf den heutigen Montag datiert, die Angaben geben allerdings den Stand vom 6. Oktober wieder. 
Unterstützungsbedarf meldeten demnach der schleswig-holsteinische Landkreis Pinneberg an, das Land Berlin, der Lahn-Dill-Kreis und der Kreis Offenbach in Hessen sowie der Landkreis Esslingen in Baden-Württemberg. 

14:37
12.10.2020
Die deutschen Turnerinnen und Turner werden bei den Europameisterschaften in diesem Dezember in der Türkei nicht an die Geräte gehen. Wie der Deutsche Turner-Bund (DTB) mitteilt, werden auch die Athletinnen der Rhythmischen Sportgymnastik nicht zur EM Ende November nach Kiew in der Ukraine reisen. "Gemeinsam stellen wir die Gesundheit der Athletinnen und Athleten und der Teams über eine sportliche Teilnahme", begründet DTB-Sportdirektor Wolfgang Willam die Entscheidung. Die Ukraine und die Türkei werden vom Auswärtigen Amt weiterhin als Risikogebiete eingestuft. 

14:08
12.10.2020
Der Deutsche Tourismusverband kritisiert die Beherbergungsverbote für Menschen aus innerdeutschen Risikogebieten und fordert einheitliche und verständliche Regeln für das Reisen in Deutschland. "Das Chaos zu Beginn der Herbstferien zeigt einmal mehr, dass ein abgestimmtes Vorgehen von Bund und Ländern dringender denn je notwendig ist", teilt der Verband mit.
"Die Gefahren liegen nicht bei der Übernachtung in einer Ferienwohnung auf dem Land und auch nicht in einem Hotel einer Stadt", sagt Verbandspräsident Reinhard Meyer. "Reisen innerhalb Deutschlands einschließlich Übernachtungen muss weiterhin erlaubt und möglich sein." Meyer warnt vor einer Insolvenzwelle spätestens im Frühjahr 2021, sollten Herbst- und Wintergeschäft ausfallen. Die Branche habe allein im ersten Halbjahr Umsatzeinbußen von 35 Milliarden Euro verzeichnet.