Der Corona-Untersuchungsausschuss im Brandenburger Landtag will im Januar inhaltlich mit der Arbeit loslegen. Dann werde es bei der Beweiserhebung voraussichtlich zunächst um das Thema Kriminalität gehen, kündigt der Landtag in Potsdam an. Dann soll dann unter anderem der Betrug mit Corona-Soforthilfen untersucht werden. Laut dem Ausschussvorsitzenden Daniel Keller (SPD) werde der Ausschuss darauf achten müssen, dass die Landesregierung nicht bei der Bewältigung der Krise behindert werde.
Die AfD-Fraktion hatte den Ausschuss im September durchgesetzt. Sie will hinterfragen, ob die Eingriffe in die Freiheit verhältnismäßig waren und geholfen haben, die Verbreitung des Virus einzuschränken. Die übrigen Fraktionen stehen dem Ausschuss ablehnend gegenüber.