Letztes Update:
20210102013048

09:26
09.10.2020
Die steigenden Corona-Zahlen zwingen die Berliner Charité dazu, planbare Eingriffe wie im Frühjahr wieder zu verschieben. "Wir müssen versuchen, die Intensivbetten für Covid-Patienten freizubekommen", sagt Vorstandsmitglied Ulrich Frei in Berlin. Das sei keine leichte Aufgabe und führe zu schwierigen ethischen Fragen, etwa im Umgang mit Herz- und Tumorkranken.
Ähnlich äußert sich der Chef des Uni-Klinikums Frankfurt, Jürgen Graf. Es müssten wieder mehr Patienten stationär aufgenommen werden.

Im Berliner Volkspark Hasenheide. Foto: Christoph Soeder/dpa

09:12
09.10.2020
Der Städte- und Gemeindebund hat angesichts steigender Infektionszahlen in mehreren deutschen Großstädten mehr Aufklärungsarbeit in den sozialen Medien gefordert. "Die Gruppen, die wir erreichen wollen, das sind die Partyszenen, die schauen nicht ZDF und die schauen nicht ARD", sagt Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg im ZDF-Morgenmagazin. Den jungen Menschen müsste vor allem über den Weg der sozialen Medien klargemacht werden, dass sie nicht nur sich selbst, sondern auch andere gefährdeten. 

Milano hatte sich im April mit der Krankheit angesteckt und über ihren gesundheitlichen Zustand immer wieder in den sozialen Medien berichtet, um auf Risiken durch das Coronavirus aufmerksam zu machen. Foto: Chris Carlson/AP/dpa