Laut Herold gilt für die Kliniken: Räume für neue Patienten müssten geschaffen werden. Vielleicht müssten elektive Operationen, also Eingriffe, die nicht so dringend sind, auch wieder abgesagt werden, sagt die Medizinerin. Spahn weist aber darauf hin, dass die Kapazitäten für Intensivbehandlungen regional besser gesteuert werden könnten als am Anfang der Pandemie. Elektive Eingriffe generell zu verschieben, werde nicht nötig sein. Der Vorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, Andreas Gassen, bezifferte die Zahl der freien Intensivbetten in Deutschland auf 8500. Es gebe eine Notfallreserve von insgesamt 12.000 solcher Betten.