Letztes Update:
20210102013048

08:39
08.10.2020
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn äußert Verständnis für besondere Corona-Vorgaben bei innerdeutschen Urlaubsreisen aus Gebieten mit hohen Infektionszahlen. Wichtig für die Akzeptanz sei aber ein möglichst einheitlicher Rahmen der Länder, sagt der CDU-Politiker. Dieser könne dann auch je nach Infektionsgeschehen anders ausgestaltet werden. Generell könne er verstehen, dass Länder mit geringen Infektionszahlen Sorgen vor Viruseinträgen hätten. Entscheidend sei jedoch eine rasche Eindämmung von Corona-Ausbrüchen in betroffenen Kommunen. Dies sei "die viel bessere Variante" als Beherbergungsverbote in der Folge.

Da ist möglicherweise jemand, oder zwei oder drei in dem Raum, die nicht wissen, dass sie das Virus haben und verbreiten. Und Teil der Feier sind, Teil des Zusammenkommens sind.(…) Muss die Hochzeitsfeier mit 200, 300 Gästen mitten in dieser Jahrhundertpandemie jetzt sein? Das kann ich mich als Veranstalter fragen, als Einlader, und ich kann mich das als Eingeladener fragen. (…) Das Gleiche gilt für bestimmte Formen des Zusammenkommens, um religiöse Ereignisse zu feiern. 08:29
08.10.2020
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, CDU, am Donnerstag in Berlin über das Risiko, sich bei Zusammenkünften mit dem Corona-Virus zu infizieren.

08:19
08.10.2020
Nach Einschätzung des RKI-Chefs ist Deutschland bisher wegen der Schutzmaßnahmen gut durch die Krise gekommen. "Es sind nicht so viele Menschen erkrankt und gestorben, weil wir gemeinsam Maßnahmen ergriffen haben und uns daran gehalten haben." Er ruft dazu auf, weiter die Hygiene- und Abstandsregeln einzuhalten. So könne man einen großen Teil der Infektionen verhindern.

Foto: Tobias Schwarz/AFP Pool/dpa