Letztes Update:
20210102013048

07:30
08.10.2020
Vor allem jüngere Menschen steckten sich an - aber nicht nur. Gerade die Jüngeren hielten sich oft für unverletzlich. "Das sind sie aber nicht", sagt Spahn. Bei Covid-19 handele es sich im Übrigen weiter um eine ernsthafte Erkrankung. Die Zahlen an Todesfällen und Intensivpatienten seien aber derzeit vergleichsweise niedrig.

Jens Spahn  (r.), Bundesminister für Gesundheit, und Lothar Wieler, Leiter des Robert-Koch-Instituts. Foto: Tobias Schwarz/AFP Pool/dpa

07:29
08.10.2020
Angesichts des deutlichen Anstiegs bei den Coronainfektionen in Deutschland mahnt Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) die Menschen, sich nicht für unverletzlich zu halten. Die Zahlen seien besorgniserregend, sagt Spahn bei einer Pressekonferenz dem Präsident des Robert Koch-Instituts (RKI), Lothar Wieler, in Berlin. Dies gelte besonders für die aktuelle, sprunghafte Steigerung auf mehr als 4000 Neuinfektionen binnen eines Tages. "Sie besorgen mich sehr", sagt Spahn mit Blick auf diese Zahlen.

07:27
08.10.2020
Einige Großstädte wie Berlin stehen nach Ansicht von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) kurz davor, die Kontrolle über die Corona-Infektionszahlen zu verlieren. Deswegen solle man "auf keinen Fall" Vorsicht, die zur Bewältigung der Pandemie entscheidend sei, aufgeben. "Um uns herum in Europa explodieren die Zahlen", betonte Söder am Donnerstag im ZDF-"Morgenmagazin". Dort wachse das Problem auch in die Krankenhäuser hinein. 
"Mehr Maske, weniger Alkohol und natürlich auch kleinere Partys", seien die richtigen Maßnahmen bei erhöhten Infektionszahlen.