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Foto: Sven Hoppe/dpa

22:57
06.10.2020
Der Jeans-Hersteller Levi Strauss schreibt trotz starker Belastungen durch die Corona-Pandemie wieder schwarze Zahlen. Im dritten Quartal gab es einen Gewinn von 27 Millionen Dollar (23 Mio Euro), wie das Unternehmen nach US-Börsenschluss mitteilt. Damit verdient Levi's zwar 78 Prozent weniger als ein Jahr zuvor, schafft nach einem hohen Verlust im Vorquartal aber zumindest wieder ein positives Ergebnis. Überraschend stark entwickelte sich der Online-Handel, hier legten die Erlöse im Jahresvergleich um 52 Prozent zu.

Symbolfoto: Martin Gerten/dpa

19:57
06.10.2020
Der deutsche Einzelhandel befürchtet im Zuge der Corona-Krise und des boomenden Online-Handels nach wie vor eine größere Pleitewelle. Mit den auslaufenden Lockerungen beim Insolvenzrecht zum Jahreswechsel sei von einer schlagartig höheren Insolvenzrate auszugehen, sagt der Hauptgeschäftsführer des Handelsverbands Deutschland (HDE), Stefan Genth, dem Nachrichtenportal Merkur.de.
Der HDE hatte schon im Sommer gewarnt, dass die Corona-Krise das Aus für rund 50.000 Geschäfte bedeuten könnte. Ende des Jahres endet die in der Corona-Krise beschlossene Aussetzung der Insolvenzantragspflicht. Die Bundesregierung hat überschuldeten Unternehmen, die jedoch nicht zahlungsunfähig sind, bis Jahresende eine Erleichterung gewährt. Bereits seit Anfang Oktober gilt zumindest wieder die Pflicht, bei Zahlungsunfähigkeit Insolvenz zu beantragen.