Letztes Update:
20210102013048

18:04
06.10.2020
Trotz der Ungewissheit über den Ausgang der Covid-19-Erkrankung von US-Präsident Donald Trump wagt das Weiße Haus bereits Prognosen über sein Auftreten in der nächsten TV-Debatte gegen Herausforderer Joe Biden. Sprecherin Alyssa Farah sagt im Sender Fox News, sie erwarte, dass Trump eine "neue Mentalität" in Bezug auf das Virus an den Tag legen werde. Er habe ja bereits Freunde durch das Virus verloren und mit den Amerikanern getrauert. "Aber jetzt kommt er selbst als Überlebender. Und ich denke, das wird man in dieser Debatte hören."
Trumps Leibarzt Sean Conley hatte angekündigt, erst nach dem Wochenende Entwarnung über den weiteren Verlauf geben zu können. Der US-Präsident dürfte noch ansteckend sein und müsste nach Vorgaben von Gesundheitsbehörden die Maske tragen. Beim Eintreffen auf dem Balkon seiner Residenz im Weißen Haus nahm er sie aber ab, während Kameraleute in seiner Nähe waren. Farah verteidigt Trump: "Die Welt und das amerikanische Volk mussten ihren Präsidenten stark und führend sehen."

Foto: Paul Zinken/dpa

17:42
06.10.2020
Berlins Regierender Bürgermeister kritisiert die Art der Kritik von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) an der Durchsetzung der Corona-Regeln in Berlin. "Dass Herr Spahn gestern eine traurige Geschichte erzählt, wie er in eine Berliner Kneipe geht und darum kämpfen muss, eine Maske tragen zu dürfen, das ist schon mal ein guter Anfang, dass er darum gekämpft hat", so Müller.
"Noch besser wäre gewesen, wenn er darum gekämpft hätte, dass alle in der Kneipe Maske tragen oder er uns schnell einen Hinweis gibt, sodass wir schnell eingreifen können." Spahn sagte gestern, er könne nicht verstehen, dass es in Berlin Restaurants gebe, wo man mit Maske angeguckt werde, als wäre man vom Mond. "Es liegt nicht an zu wenig Regeln. Es liegt eher an der Frage, wo werden welche Regeln durchgesetzt."