Israels Umweltschutzministerin Gila Gamliel hat einem Medienbericht zufolge vor ihrer Corona-Infektion gegen Lockdown-Vorschriften verstoßen. Wie die Zeitung
"Haaretz" unter Berufung auf ungenannte Quellen berichtet, soll die Politikerin vor einer Woche am Feiertag Jom Kippur in einer Synagoge etwa 150 Kilometer von ihrem Tel Aviver Wohnort gewesen sein. Während des derzeit geltenden Lockdowns darf jedoch nur in Synagogen gebetet werden, die im Umkreis von einem Kilometer des Zuhauses liegen.
Gamliel soll dem Bericht zufolge vor Behördenmitarbeitern versucht haben, den Synagogenbesuch zu verheimlichen. Wie
"Haaretz" berichtet, äußerte sich die Ministerin vorerst nicht zu dem Bericht.