Schleswig-Holsteins Pläne für ein im Ländervergleich extrem hohes Bußgeld von 1000 Euro für vorsätzlich falsche Kontaktangaben beim Restaurantbesuch stößt auf scharfe Kritik der Branche. "Wir halten eine pure Erhöhung des Bußgeldes für nicht zielführend", sagt der Hauptgeschäftsführer des Hotel- und Gaststättenverbandes Dehoga im Norden, Stefan Scholtis, der Deutschen Presse-Agentur.
Der Dehoga-Hauptgeschäftsführer verweist auf die Probleme, entsprechendes Bußgeld zu verhängen. "Der Gast ist weg, wenn der Zettel falsch ausgefüllt wurde."