Letztes Update:
20210102013048

06:24
30.09.2020
Die vergleichsweise geringe Zahl von registrierten Neuinfektionen in Polen kann nach Einschätzung eines Experten auch auf eine nicht ausreichende Anzahl von Tests zurückzuführen sein. Polen ist das einzige Nachbarland Deutschlands, das bisher vom Robert-Koch-Institut nicht als Risikogebiet eingestuft wurde.

Das Land habe zwar einerseits im europaweiten Vergleich auch deshalb weniger Fälle, weil durch einen konsequenten Lockdown im März die Zahl der Infizierten von Beginn an niedrig gehalten wurde, so der Virologie Krzysztof Pyrc von der Universität Krakau. Der zweite Grund: "Diese Werte können auch daraus resultieren, dass nicht genug Tests vorgenommen werden, wodurch es nicht möglich ist, alle Angesteckten zu identifizieren."

Foto: Markus Schreiber/AP/dpa

03:42
30.09.2020
Nach Auffassung von Bundesbildungsministerin Anja Karliczek sollten Lehrer mit als Erste gegen das Coronavirus geimpft werden, wenn es den Impfstoff gibt. "Als Bundesbildungsministerin würde ich mir wünschen, dass Lehrerinnen und Lehrer aufgrund ihrer Vielzahl an Kontakten in der Schule zu den Ersten gehören, denen eine Impfung angeboten wird - insbesondere, wenn sie zu einer Risikogruppe gehören", sagt die CDU-Politikerin dem Redaktionsnetzwerk Deutschland.
Das würde den Lehrern verständliche Sorgen vor einer Infektion nehmen, meint sie. Auch würde eine bevorzugte Impfung für Lehrer helfen, den für die Gesellschaft so wichtigen Schulbetrieb aufrechtzuerhalten.