Letztes Update:
20210102013048

10:01
29.09.2020
Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer will keine verschärften Corona-Regeln für Sachsen. "Im Umgang mit Corona brauchen wir keine zusätzliche Verunsicherung. Wir brauchen Zuversicht und Umsicht", twittert der Regierungschef. Man wisse, wie die Krankheit übertragen werde. "Wenn wir uns an bestehende Abstands- und Hygieneregeln halten, kommen wir gut durch die nächsten Monate."
Der Bund ein regional abgestuftes Vorgehen vor - keine pauschalen Maßnahmen. Die Diskussion komme aus anderen Bundesländern, wo man teils die Erkrankungen nicht mehr nachvollziehen könne, sagt Kretschmer dem Radiosender "MDR Sachsen". Daher müsse dort mit anderen Maßnahmen gearbeitet werden.

09:26
29.09.2020
Angesichts der Corona-Krise wollen deutsche Start-ups weniger neues Personal einstellen. Mehr als 90 Prozent möchten in den kommenden zwölf Monaten im Durchschnitt sechs neue Mitarbeiter engagieren, zeigt eine Umfrage des Bundesverband Deutsche Startups, der Beratungsgesellschaft PwC und der Universität Duisburg-Essen. Bei der Umfrage vor einem Jahr hatten die Firmen noch angegeben, im Schnitt acht neue Mitarbeiter einstellen zu wollen. An der Studie nahmen knapp 2000 Start-ups teil.

Foto: Kay Nietfeld/dpa

08:49
29.09.2020
Finanzminister Olaf Scholz verteidigt, dass er im kommenden Jahr im Kampf gegen die Corona-Krise erneut enorme Schulden aufnehmen will. "Nicht handeln wäre viel teurer als handeln", sagt er im Bundestag. Wenn der Staat im kommenden Jahr nicht noch einmal rund 100 Milliarden Euro an neuen Krediten aufnehme, riskiere er, später noch viel mehr Geld auszugeben und die Zukunft des Landes aufs Spiel zu setzen. Die begonnenen Hilfsprogramme müssten fortgesetzt werden, etwa Überbrückungshilfen für Unternehmen und Kurzarbeitergeld, erklärt Scholz.