Letztes Update:
20210102013048

14:48
28.09.2020
Der deutsche Fußball-Supercup zwischen Triple-Gewinner FC Bayern München und Vizemeister Borussia Dortmund findet am Mittwoch (20.30 Uhr) in München ohne Zuschauer statt. Das bestätigt die Stadt München mit einer Pressemitteilung. Demnach hat dies der städtische Stab für außergewöhnliche Ereignisse (SAE) unter Leitung von Oberbürgermeister Dieter Reiter beschlossen und sich auf ein generelles Vorgehen verständigt, wann Sportveranstaltungen ohne Zuschauer beziehungsweise mit reduzierter Zuschauerzahl stattfinden.

Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus. Foto: Kay Nietfeld/dpa

14:55
28.09.2020
UPDATE I Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus hat die wegen der Corona-Pandemie hohe Neuverschuldung im kommenden Haushalt verteidigt, fordert aber ab 2022 wieder einen regulären Haushalt.  Zu Beginn der Haushaltswoche sagt Brinkhaus in Berlin vor der Sitzung seiner Fraktion, eine Neuverschuldung von 96 Milliarden Euro sei "sehr viel". "Das darf aber kein Dauerzustand werden. Wir wollen 2022 wieder zu regulären Haushalten zurück", so Brinkhaus weiter. FDP-Partei- und Fraktionschef Christian Lindner kritisiert hingegen die Neuverschuldung des Bundes und verlangt eine Normalisierung der Haushaltspolitik. Die neuen Schulden könne man nicht allein durch die Corona-Pandemie begründen, sagt Lindner. Es handele sich vielmehr um eine bewusste Entscheidung der großen Koalition von Union und SPD vor dem Wahljahr 2021.

14:01
28.09.2020
Als eines der ersten Länder Europas hatte Norwegen im Frühjahr eine Corona-Warn-App eingeführt - jetzt will die Regierung in Oslo einen erfolgreicheren Nachfolger auf den Weg bringen. Die neue App solle ihren wegen Datenschutzbedenken auf Eis gelegten Vorgänger "Smittestopp" ersetzen, und Ziel sei, sie bis Ende des Jahres startklar zu machen, kündigt Gesundheitsminister Bent Høie an. Diesmal solle sie nur der digitalen Infektionsverfolgung dienen, Daten dabei aber nicht zentral speichern. Basieren soll das Ganze auf internationalen Lösungen von Google und Apple, auf denen nach norwegischen Angaben unter anderem auch die deutsche Warn-App beruht.