Im spanischen und europäischen Corona-Hotspot Madrid protestieren erneut Tausende gegen die Absperrungen von vorwiegend einkommenschwachen Gebieten zur Eindämmung der Pandemie. Die Demonstranten kritisieren die Maßnahmen der konservativen Regionalregierung als diskriminierend und ausgrenzend und forderten in erster Linie mehr Geld für den Gesundheitssektor sowie eine Verbesserung der Nachverfolgung von Infektionsketten.
Zu den Protesten in verschiedenen Stadtteilen und Kommunen im Großraum der spanischen Hauptstadt haben linke Parteien, Gewerkschaften sowie Bürgerinitiativen und Studentenverbände aufgerufen. Die Kundgebungsteilnehmer fordern auch den Rücktritt von Regionalpräsidentin Isabel Díaz Ayuso.