Letztes Update:
20210102013048

10:48
25.09.2020
Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) appelliert an Gaststätten- und Kneipen-Besucher, sich mit korrekten Kontaktdaten in entsprechende Listen in den Lokalen einzutragen. "Wer sich nicht korrekt einträgt, handelt nicht nur aus Gesundheitssicht fahrlässig. Er gefährdet auch die wirtschaftliche Existenz der Betriebe und der Angestellten", so der NGG-Vorsitzende Guido Zeitler in der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Die Lokale müssten in einem solchen Fall unter Umständen schließen.
Zeitler betont, dass die Behörden und die Politik nicht erwarten dürften, dass die Gastronomie-Angestellten die Daten überprüften. Er befürworte stattdessen eine digitale Lösung. "So etwas muss technisch möglich sein - natürlich unter Einhaltung sämtlicher Datenschutzregeln."

Symbolfoto: Sebastian Kahnert/dpa

10:27
25.09.2020
Der Staat hat in den vergangenen Monaten insgesamt rund 60 Millionen Euro sogenannter Überbrückungshilfe an Studenten gezahlt, die wegen Corona in eine finanzielle Notlage geraten sind. Diese Zahl nennt Achim Meyer auf der Heyde, der Generalsekretär des Deutschen Studentenwerks (DSW). Die Studentenwerke sind zuständig für die Bearbeitung der Anträge auf Nothilfe. 135.000 Anträge wurden demnach bisher positiv beschieden, 80.000 Anträge abgelehnt.
Das Bundesforschungsministerium hatte 100 Millionen Euro für die Nothilfe bereitgestellt - Geld, das nicht zurückgezahlt werden muss. Gezahlt wurden pro Student 100 bis maximal 500 Euro pro Monat. Anträge können noch bis Ende September gestellt werden.