Letztes Update:
20210102013048

22:28
24.09.2020
Trotz der Corona-Pandemie sind zahlreiche bekannte Filmemacher und Schauspieler zur Eröffnung des 28. Filmfestes Hamburg gekommen. Über den roten Teppich vor dem Cinemaxx-Kino am Dammtor liefen etwa die Schauspieler Peter Lohmeyer, Oliver Masucci, Victoria Trauttmansdorff und Alexander Scheer sowie Regisseur Oskar Roehler. "In diesen schwierigen Zeiten ist das Filmfest wie ein Leuchtturm", sagt Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher (CDU). Es gebe der Branche Orientierung und lenke die Aufmerksamkeit auf spannende neue Filme.
Zur Eröffnung sang Schauspielerin Meret Becker mehrere Lieder, und es wurde der Film "Enfant Terrible" von Oskar Roehler gezeigt. Die Hommage an den Filmemacher Rainer Werner Fassbinder, die auch das Gütesiegel "Cannes 2020" trägt, wurde zum Start der Corona-Edition des Filmfestes in mehreren Kinosälen zeitgleich gezeigt.

20:45
24.09.2020
China und die USA haben sich im UN-Sicherheitsrat gegenseitig mit ungewöhnlich scharfen Vorwürfen überzogen. Besonders der chinesische Botschafter Zhang Jun sorgte mit direkten Worten zu den amerikanischen Vorwürfen gegen Peking im Kampf gegen das Coronavirus für Aufsehen. "Die Vereinigten Staaten haben ein politisches Virus verbreitet", sagt Zhang bei einer Sitzung des mächtigsten UN-Gremiums zur globalen Sicherheit in der Corona-Pandemie.
Die USA hätten mit ihren Vorwürfen gegen China globale Konfrontation und Spaltung geschaffen. Die Trump-Regierung sei für jedes Covid-19-Todesopfer allein verantwortlich und in der Welt komplett isoliert. Probleme würden nicht gelöst, indem man andere beschuldige. "Genug ist genug, Sie haben schon genug Ärger in die Welt gebracht", so Zhang. Die amerikanische UN-Botschafterin Kelly Craft bekräftigte ihrerseits die US-Position, China habe die Welt trotz besseren Wissens beim Coronavirus belogen und dessen Ausbreitung damit vorangetrieben.

Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa

19:57
24.09.2020
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat sich gegen eine bundesweite Maskenpflicht auf öffentlichen Plätzen ausgesprochen. "Aus meiner Sicht macht es Sinn, dass das tatsächlich lokal, regional, nach dem Infektionsgeschehen auch passiert", so der CDU-Politiker in den ARD-"Tagesthemen". Es komme immer darauf an, was die Quelle für erhöhte Infektionszahlen sei.
"Wir haben ja gewusst, dass mit den Lockerungen, die es gegeben hat über die letzten Wochen und Monate, es auch wieder zu steigenden Infektionszahlen kommen kann", so Spahn. "Wichtig ist, wir sehen ja jetzt vor allem, wo sie passieren. Sie passieren nicht im Einzelhandel, nicht vor allem in Kitas und Schulen, sondern eben vor allem beim Feiern." Deswegen sei es richtig, dass die Städte und Regionen, wo die Infektionszahlen besonders stark gestiegen seien, lokal Maßnahmen ergriffen hätten.