Letztes Update:
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Foto: Graeme Jennings/Pool Washington Examiner/AP/dpa

21:02
23.09.2020
Der Chef der amerikanischen Arzneimittelbehörde FDA, Stephen Hahn, versichert, dass er keinen politischen Einfluss auf die Zulassung von Corona-Impfstoffen erlauben wird. Die Entscheidung werde allein von Experten der FDA auf Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse getroffen, so Hahn bei einer Anhörung im US-Senat. "Die FDA wird keine Einmischung von wem auch immer zulassen."
In den vergangenen Wochen hatte Präsident Donald Trump für Aufsehen damit gesorgt, dass er Mitarbeitern der Behörde vorwarf, Impfstoff-Tests absichtlich zu verzögern. Außerdem hatte er - entgegen Einschätzung von Experten - wiederholt angekündigt, dass ein Impfstoff bereits Ende Oktober zugelassen werden könnte, also noch kurz vor der Präsidentenwahl am 3. November. "Wir würden keinen Impfstoff zulassen, den wir nicht auch unseren Familien verabreichen würden", sagt Hahn.

19:45
23.09.2020
Die Bundesregierung hat Regionen in elf Ländern der Europäischen Union wegen steigender Infektionszahlen zu Corona-Risikogebieten erklärt. Darunter sind auch Gebiete in den Nachbarländern Dänemark, Tschechien, Frankreich, Österreich und den Niederlanden. Das geht aus der Liste des Robert-Koch-Instituts hervor. Insgesamt sind damit nun schon 14 von 27 EU-Mitgliedstaaten wieder ganz oder teilweise als Corona-Risikogebiete ausgewiesen.
Neu hinzugekommen sind Regionen in Dänemark, Portugal, Irland und Slowenien. Zudem wurden weitere Regionen in Frankreich, Tschechien, den Niederlanden, Kroatien, Rumänien, Österreich und Ungarn als Risikogebiete ausgewiesen. Es wird erwartet, dass das Auswärtige Amt für alle diese Gebiete kurzfristig eine Reisewarnung ausspricht.

19:14
23.09.2020
Mehrere UN-Organisationen warnen vor fatalen Auswirkungen durch Falschmeldungen in der Corona-Pandemie. "Fehlinformationen kosten Leben. Ohne das entsprechende Vertrauen und die richtigen Informationen bleiben diagnostische Tests ungenutzt, Impfkampagnen (oder Kampagnen zur Förderung wirksamer Impfstoffe) werden ihre Ziele nicht erreichen und das Virus wird weiterhin gedeihen", teilen die Vereinten Nationen und ihr angeschlossene Organisationen wie die Weltgesundheitsorganisation WHO sowie das Internationale Rotkreuz- und Rothalbmond-Bündnis mit.