Nach Ansicht des kubanischen Präsidenten Miguel Díaz-Canel verschlimmert der Kapitalismus die Folgen der Corona-Pandemie. "Die multidimensionale Krise, die sie ausgelöst hat, zeigt deutlich den tiefgreifenden Fehler der entmenschlichenden Politik, die um jeden Preis von der Diktatur des Marktes auferlegt wird", sagt Díaz-Canel. Das Virus unterscheide zwar nicht zwischen Armen und Reichen, seine verheerenden wirtschaftlichen und sozialen Auswirkungen bekämen auf der ganzen Welt aber die am meisten gefährdeten Menschen am stärksten zu spüren. Kuba hat bislang 5222 Corona-Infektionen und 117 Todesfälle registriert.