Bundesbildungsministerin Anja Karliczek spricht sich nach dem Kanzleramtstreffen zur Lage der Schulen in der Pandemie deutlich gegen erneute flächendeckende Schulschließungen aus. Wichtig sei, dass regional das Infektionsgeschehen im Griff behalten werde, sagte die CDU-Politikerin in Berlin. Das sei das Ziel. "Eine weitere flächendeckende Schulschließung kommt nicht infrage. Ist aber auch, glaube ich, überhaupt nicht nötig." In mehreren Bundesländern waren seit Beginn des neuen Schuljahres wegen Corona-Fällen Schulen wieder vorübergehend geschlossen oder Klassen in Quarantäne geschickt worden. Das bayerische Kultusministerium etwa hatte am Montag mitgeteilt, dass sich im Freistaat derzeit mehr als 8800 Schüler und 771 Lehrer in Quarantäne befänden.