Sie hörten laute Musik, feierten ohne Corona-Sicherheitsabstand und prügelten sich auch: Die Berliner Polizei hat in der Nacht mehrere Feiern mit Hunderten Teilnehmern beendet. Die Einsatzkräfte seien von Bundespolizisten unterstützt worden, teilt die Behörde mit. Rund 100 Beamte waren im Einsatz. Im James-Simon-Park im Bezirk Mitte löste die Polizei etwa eine Party mit bis zu 600 Teilnehmern auf. Partyteilnehmer hätten gegrölt und sich nicht an die Mindestabstände wegen der Pandemie gehalten, heißt es. Nach Angaben von Zeugen sollen aus einer etwa 300-köpfigen Gruppe heraus einige mit Stühlen von nahen Gaststätten aufeinander losgegangen sein. Auch an anderen Orten in der Hauptstadt beendete die Polizei Feiern im öffentlichen Raum. Ein Polizist sei verletzt und ambulant behandelt worden.
Insgesamt wurden laut Polizei sieben Tatverdächtige festgenommen. Es seien Strafermittlungen wegen tätlichen Angriffs, versuchter Gefangenenbefreiung und gefährlicher Körperverletzung eingeleitet worden.