Wegen eines Datenlecks im staatlichen Gesundheitssystem sind persönliche Daten von nahezu 400.000 auf das Coronavirus getesteten slowakischen Bürgern ungesichert ins Internet geraten. Das bestätigt das Nationale Zentrum für Gesundheitsinformationen NCZI. Das Leck sei aber inzwischen repariert worden, erklärt NCZI-Chef Peter Bielik. Auf den Fehler hatte eine Gruppe sogenannter ethischer Hacker aufmerksam gemacht.
"Wir hatten gar nicht die Absicht gehabt, nach den Daten zu suchen, es war reiner Zufall, dass wir auf sie bei einer einfachen Google-Suche im Internet gestoßen sind", erklärt IT-Spezialist Pavol Luptak dem Nachrichtenportal
Pravda.sk. Es seien überhaupt keine speziellen Hackerkenntnisse notwendig gewesen, um an die Daten zu gelangen.