Letztes Update:
20210102013048

18:40
18.09.2020
In Amsterdam, Rotterdam und weiteren großen Städten der Niederlande werden die Schutzvorkehrungen verschärft. In insgesamt sechs besonders betroffenen Regionen dürfen Gaststätten von Sonntag an ab Mitternacht keine Gäste mehr einlassen und müssen um 1.00 Uhr schließen, wie die Regierung mitteilt. Feiern mit mehr als 50 Personen sind verboten, auch im Freien. Für Veranstaltungen mit mehr Teilnehmern, etwa Konzerte, müssen Genehmigungen beantragt werden. Die Behörden in Amsterdam verfügten zusätzlich, dass die Parks nachts geschlossen werden, um illegale Partys zu verhindern. Zuvor hatten die Niederlande beinahe 2000 neue Infektionen innerhalb von 24 Stunden verzeichnet - die bislang höchste Zahl.  

Die Regionalregierung von Madrid verkündet neue Einschränkungen. Foto: M.Fernandez. Pool/EUROPA PRESS/dpa

17:57
18.09.2020
In der spanischen Hauptstadt Madrid sollen ab Montag sechs Stadtteile und sieben Kommunen im Umland zur Eindämmung der Pandemie teilweise abgesperrt werden. Sie dürften dann nur noch für dringende Angelegenheiten betreten oder verlassen werden - etwa für die Arbeit, für Arztbesuche, die Schule oder nach einer Vorladung der Justiz. Das kündigt die Regionalregierung an. Die Bewohner können weiterhin ihre Häuser verlassen und sich innerhalb ihrer abgesperrten Wohnquartiere frei bewegen. An privaten Treffen dürfen nicht mehr als sechs Personen teilnehmen, in öffentlichen Einrichtungen seien nur noch 50 Prozent der Kapazität erlaubt. Parks würden geschlossen. Betroffen sind Wohngebiete, in denen die Zahl der Neuinfektionen bei mehr als 1000 pro 100.000 Einwohner binnen 14 Tagen liege.

16:48
18.09.2020
Die Reproduktionszahl liegt nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts in Deutschland derzeit bei 1,16 (Vortag: 1,07).  Das bedeutet, dass ein Infizierter im Mittel etwas mehr als einen weiteren Menschen ansteckt. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen etwa eineinhalb Wochen zuvor ab. Zudem gibt das RKI in seinem Lagebericht ein sogenanntes Sieben-Tage-R an. Der Wert bezieht sich auf einen längeren Zeitraum und unterliegt daher weniger tagesaktuellen Schwankungen. Nach RKI-Schätzungen liegt dieser Wert bei 1,21 (Vortag: 1,15). Er zeigt das Infektionsgeschehen von vor acht bis 16 Tagen.